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category: GUESTBOOK - english
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Ingeborg Callesen

December 6th, 2007

Many big multidisciplinary “spaces” and concepts are not sustainable unless they are supported by real value in the long term – skilled and talented people with ideas and visions and spaces to carry out their activities. The Warehouse9 space works – maybe because it is based on NGO activitists for the benefit of a variety of people. Artists and scientists need a green house where things can grow, and ideas can develop freely within the theme spaces art, science, human ecology, sustainable life styles in urban environments, intra and intergenerational equality in resource use, and the need for self expression.

Ingeborg Callesen
M.sc. Forestry, Ph.D.

December 7th, 2007

Zdras,

This space WAREHOUSE9 & organization has been a big influence on our show in Paris for Ernesto Tomasini sings Othon Mataragas feat Fabrizio Modonese Palumbo w/ Residenciel.
We have also strong aim on supporting art, we have to struggle day to day for the organization of such event in Paris.
Keep in mind that we both organize special event which can be seen as
experimental but most important open to everybody neither ostracism or
misunderstood could shut up our desire in Art.
Thanks to live and see you in Copenhague in the real near future.

Ostraf
xxx
aka frederic Botte, president of VulturesMusick
(acoustician)

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +
VulturesMusick
150 bd de la Villette
75019 PARIS FRANCE
Tél. +(33)01 42 00 96 75
Email : vulturesmusick@free.fr
Site Internet : http://www.myspace.com/vulturesmusick
APE 913E
N°SIREN 493 607 634
Licence n°3 1002529 (Entrepreneur de tournées)
Nous aimons approcher les choses comme des philistins ou des païens, nous n’avons aucune ferveur religieuse vis-à vis de la musique rock ou ses diverses mystiques techniques. Nous démontrons que n’importe qui peut faire quelque chose à condition qu’il s’organise et choisisse les gens et les circonstances qui tendent à produire des résultats utiles ou intrigants. Notre existence même est à elle seule une mise en cause des disques, de la musique et de l’industrie du disque.”
Genesis P-Orridge °3 d’Industrial Nov 1980
+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + ++ + + + + +

December 11th, 2007

artist run spaces are fundamental oasis for freedom of expression, creation and inspiration – please keep real ART alive and free from corporations-sponsors-censors-and-manipulators! art is about stimulating the human senses as well as the human mind and spirit. this is something important to nurture and protect, something essencial to all of us!

warm regards from sweden :-)

joão leonardo
malmö art academy

December 19th, 2007

Hej Fish,
sorry for being late, and more – I couldn’t translate my statement, because I’m really busy busy busy all the time, but anyway – here it is:

STATEMENT J.JACKIE BAIER, photographer and film director, Berlin, Germany

“Im Sommer 2007 hatten wir die Gelegenheit, eine Ausstellung mit meiner Photoserie „Berliner Fleisch“ im WAREHOUSE 9 in Kopenhagens historischem Schlachthofgelände durchzuführen.
Es war meine erste Ausstellung außerhalb Deutschlands, so bestand für das WAREHOUSE9-Team, das mich eingeladen hatte, zumindest ein gewisses Risiko, denn auch innerhalb Deutschlands gehöre ich nicht zu den bekanntesten Photographinnen – zumindest noch nicht.
Tatsächlich wurde die dreiwöchige Ausstellung kein großer finanzieller Erfolg, wenigstens nicht sofort und nicht so unmittelbar, wie es sich brave Kaufleute vorstellen.
Dennoch war BERLINER FLEISCH im WAREHOUSE9 ein großartiger Event, der einige hundert Besucher an einen der abenteuerlichsten Ausstellungsorte führte, die wir bisher kennen gelernt haben.
Der Ort und die Photographien gingen eine enge dramatische Verbindung ein – optisch, räumlich, in der Wahrnehmung und im Bewusstsein der Betrachter: die Photos der Serie BERLINER FLEISCH zeigen transsexuelle Prostituierte in den Straßen und Bordellen Berlins. Die Thematik und das Bewusstsein der abgebildeten Personen, die „ihr Fleisch zu Markte tragen“, gehörten geradezu an diesen Ort, WAREHOUSE9, einen Stall zwischen der großen Auktionshalle und dem eigentlichen Schlachthof – zumal WAREHOUSE9 noch nahezu im Orginalzustand erhalten war. Daß ringsherum in dem Stadtteil, südlich des Hauptbahnhofs, in alter wie in heutiger Zeit die Huren an den Straßen stehen, rundete das Bild in einer Weise ab, die zu sehr vielen Diskussionen über die eigentliche Ausstellung hinaus anregte.
Eine solche Dynamik hätte sich nicht entfalten können, hätten wir für die Ausstellung eine der kommerziellen Galerien oder eine öffentliche Institution wie etwa das Fotografisk Centrum gewinnen können.
Ohnehin hätten beide das Risiko gescheut, die Photographien einer nicht am Markt fest platzierten Künstlerin zu zeigen – die Arbeiten mögen ihnen dabei noch so gut und interessant erscheinen … Darüber hinaus sind aber beide, die kommerziellen Galerien wie auch die institutionalisierten Kulturrepräsentanten, an einer in die gesellschaftliche Umgebung hineinreichenden Dynamik nicht wirklich interessiert, denn für beide erscheint eine solche Dynamik unkalkulierbar, unsteuerbar, unübersichtlich, uferlos – mit einem Wort: beängstigend. Der „mainstream“ ist per definitionem Stillstand.
Ein Gemeinwesen benötigt jedoch die unsteuerbare Dynamik, und es braucht sie in seiner Mitte. Ein Gemeinwesen braucht Initiativen und Orte, an denen der „underground“ seine experimentellen Werk- und Spielstätten einrichten kann, wo reine Tauschwertorientierung und bloße Betrachtung „wertvoller“ (repräsentativer) Kultur „draußen bleiben müssen“.
Kluge Politiker und Stadtväter wissen das. Den anderen wird es spätestens dann wieder vorgeführt, wenn es beizeiten Aufruhr um Jugendhäuser gibt, die wegen ein paar Euro oder Kronen für die Immobilie geräumt werden.
Der „mainstream“ schaut übrigens auch immer wieder gern in diese Werkstätten. Ich habe mich über das breite Interesse in Theatern, Zeitungen und (sogar!!!) Fernsehanstalten an der BERLINER FLEISCH – Ausstellung sehr gefreut – und auch ein bisschen gewundert – ehrlich gesagt ist „unser“ mainstream in Deutschland ja noch viel unbeweglicher als der Dänische…
Was übrigens den kommerziellen Erfolg der Ausstellung BERLINER FLEISCH angeht: er entwickelt sich. Nach Kopenhagen hat es einige Verkäufe von Arbeiten gegeben, die in Kopenhagen das erste Mal zu sehen waren – und es wäre zu diesen Verkäufen sicherlich nicht gekommen, hätte es die Ausstellung im WAREHOUSE9 nicht gegeben.

Ich wünsche den Initiatoren und Machern des WAREHOUSE9 eine erfolgreiche und jederzeit spannende Weiterarbeit in 2008, wo immer sie stattfinden mag –
Und ich wünsche den Stadtoberen Kopenhagens, dass sie es sich noch einmal überlegen mit ihrer Entscheidung, die Staldgade 23 räumen zu lassen. Sie wissen nicht einmal, was Sie verlieren…”

J.Jackie Baier
18. Dezember 2007

December 27th, 2007

Hi,
I just want to say that I hope you will find new place. I don’t know about details, so maybe you could call Ungdomshuset people to support you, to make a demo in the city.
I read about your problem with city council and I think that they make so high prices because someone want to take your place. Politicians offen serve to the businessmen who finance their political parties. So, I think that after all, you will see who will take your place and then it will be visible why city council made problem for you.
everything the best
sascha

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